arahanArahan ist ein witziger, schneller und dramatischer Film aus Süd Korea.

Der trottelige Polizist Sang-hwan versucht einen guten Job zu machen. Dabei übernimmt er sich des öfteren. Erst will er einem bekannten Politiker einen Strafzettel verpassen. Dann versucht er zu Fuss einen Motoradfahrer zu verfolgen - und wird von der jungen Auserwählten Eui-jin zu Boden gestreckt.

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Auch sie hat versucht den Motoradfahrer zu stellen, war allerdings erfolgreicher. Sang-hwan kommt genau im falschen Moment um die Ecke und sie verpasst ihm eine volle Ladung Chi (Qi).

Dieser Energiesturm hätte einen normalen Menschen umgebracht, doch Sang-hwan ist nur etwas von der Situation verwirrt. Da er als Loser bezeichnet werden könnte, möchte er gerne auch die Macht über das Chi erlangen und bei den Tao Meistern trainieren.

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Eui-jin ist von der Motivation Sang-hwan’s nicht begeistert. Dazu kommen normale Probleme, die es oft zwischen Männlein und Weiblein gibt.

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Vor langer Zeit waren die Tao Meister sieben an der Zahl. Es war ihnen verboten sich in die Angelegenheiten der Menschen einzumischen.

Einer der Meister konnte es nicht mehr mit ansehen, wie die Menschen sich gegenseitig töteten. Um ihnen zu helfen griff er ein und verstiess damit gegen die Regeln der sieben Meister. Später wurde er von der Macht überwältigt und zu einem Bösen.

arahan - gefallener meister

Sein Ziel war es nun das Chi komplett zu kontrollieren und Arahan zu werden. Seine früheren Gefährten wurden zu seinen Feinden. Ein Arahan ist ein Meister, der nichts mehr zu lernen hat. Er kennt den Ursprung des Universums.

Den Meistern gelangt es ihren abgefallenen Gefährten unter Verschluss zu bringen. Erst im Jahre 2004 wird er befreit und macht sich sofort daran seinen alten Plan zu verwirklichen.

Nun ist es Zeit, dass Eui-jin und Sang-hwan zusammen arbeiten und sich dem Bösen stellen, denn die letzten fünf der sieben Meister sind der Macht des Bösen nicht gewachsen.

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Arahan war der erste koreanische Film, den ich ‘bewusst’ gesehen habe. Ich war und bin absolut begeistert von dieser Action Komödie. Die Musik ist cool und untermalt die Stimmung des Filmes. Die Effekte sind fast immer richtig gut und die Spannung reisst bis zum Ende nicht ab.

“Wollen wir ein bisschen schweben?”

Splendid Entertainment

Begfriffsklärung:

Qi (pinyin-Umschrift: qì, vereinfacht: ?, traditionell: ?, Kanji: ?, Wade-Giles: Ch’i), in Japan als Ki und in Korea als Gi bekannt, bedeutet übersetzt Energie, Atem oder Fluidum. Es nehmen, v.a. in Asien, verschiedene Religionen auf diese “metaphysische Energie” Bezug und der daoistische Philosoph Zhuangzi war der erste, der schrieb, der Kosmos bestehe aus Qi, so daß Qi ursprünglich ein daoistischer Begriff ist.

Autor: Kamillo Kluth